

Die Zeit ist gekommen, Abschied vom Sundance-Festival zu nehmen und von Park City, diesem Wintersportort, der vom «Forbes Traveler Magazine» grosszügig zu einem der 20 hübschesten Städtchen der USA erklärt worden ist. Statt die 27 gesehenen Filme erschöpfend aufzuzählen, möchte ich einen letzten Film empfehlen, der gute Aussichten haben dürfte, im Schweizer Kinoprogramm aufzutauchen.
«Blue Valentine» wirft einen Blick auf ein Ehepaar in der Krise. An einem Wochenende, als das Töchterlein bei den Grosseltern weilt, soll die Versöhnung des Paares gelingen, das sich dann aber ganz im Gegenteil in einem veritablen Showdown wiederfindet. Der Film stellt in ihrer Schonungslosigkeit an das Ensembledrama «Closer» erinnernde (Dialog-)Szenen des Paares mehreren Rückblenden gegenüber, welche die glücklichen Anfänge seiner Beziehung zeigen - und den Ursprung der Probleme. Der Konflikt des Ehepaares ist vertrackt, und einfache Antworten bietet dieser leidenschaftliche Schauspielerfilm mit den begnadeten Michelle Williams und Ryan Gosling keine. Der amerikanische Drehbuchautor und Regisseur Derek Cianfrance geht mit seinem Drama dorthin, wo es weh tut. Damit dürfte ihm der grosse Kassenerfolg zwar verwehrt bleiben, aber es muss ja nicht jeder Liebesfilm das 13-jährige Mädchen in uns ansprechen.
Für ein unerwartet abrundendes Finale sorgte der herrlich schamlose Standup-Komiker Louis C.K. mit «Hilarious», einer aufgezeichneten Bühnenshow. Darin macht er sich über den modernen Menschen lustig, der an nun wirklich allem etwas rumzumosern hat. So beklage sich der gewöhnliche Passagier über Aussetzer der Wi-Fi-Verbindung im Flugzeug, statt dankbar zu sein, dass er am Wunder teilhaben kann, für wenig Geld den Traum des Menschen vom Fliegen zu leben und auf einem gepolsterten Sitz über den Wolken zu schweben. Ich schämte mich leise und nahm mir vor, tapfer kein Wort zur Heimreise zu verlieren. Auf Wiedersehen in Park City.

... führt die Reise gegen Ende des Festivals. «Winter's Bone» (Link zu mehreren Filmausschnitten) heisst ein knochenhartes Drama, das an den am vorletzten Sundance ausgezeichneten, auch in der Schweiz gezeigten Film «Frozen River» erinnert. Es spielt in einer von Armut geprägten Region im tiefsten amerikanischen Hinterland und schafft das Kunststück, das gewiss schon trostlose Milieu von «Frozen River» vergleichsweise idyllisch erscheinen zu lassen.

Im Zentrum der Romanverfilmung «Winter's Bone» steht die von einer brillanten Newcomerin namens Jennifer Lawrence gespielte Ree Dolly, die ihren kleineren Geschwistern faktisch alleinerziehend das kümmerliche Zuhause wenigstens einigermassen in Schuss hält. Als die Kinder buchstäblich nichts mehr zu beissen haben, wird die Suche nach dem in Drogengeschäfte verwickelten und spurlos verschwundenen Vater des Trios zur Überlebensfrage. Wer den mitunter schwer zu ertragenden Blick in den Abgrund von «Winter's Bone» wagt, wird belohnt mit einem Film, der die Urgewalt des Willens zu überleben spürbar macht.

Unser von Filmen wie «Deliverance» und «Texas Chainsaw Massacre» geformtes Bild des amerikanischen Hinterwäldlers stellt die Horrorkomödie «Tucker & Dale vs Evil» auf den Kopf. Alan Tudyk («Death at a Funeral») und Tyler Labine (TV-Serie «Reaper») verkörpern darin Hillbillies, die sich auf ein ruhiges Wochenende in ihrem heruntergekommenen Ferienhaus freuen, als eine Gruppe von College-Kids auftaucht. Obschon Tucker und Dale nichts Böses im Sinn haben, wähnen sich die jungen Schnösel plötzlich in einem Kampf auf Leben und Tod. Was ein Stück weit durchaus verständlich ist, kommen die Boys und Girls doch einer nach dem anderen unter bizarrsten Umständen ums Leben. Aber was kann Tucker dafür, wenn ein junger Mann mit Anlauf in seine Häckselmaschine hechtet? Von «Tucker & Dale vs Evil» gibts hier einen Trailer; es sei jedoch ausdrücklich gewarnt, dass darin die spassigsten und blutigsten Momente des Filmes fast vollständig enthalten sind.
«High Concept»-Filme mögen fürs Marketing ein Traum sein, für das Publikum sind sies nicht immer. Sie verwenden eine Idee als Aufhänger, die sich in einem Satz auf den Punkt bringen lässt. Häufig fällt den Autoren aber nichts Gescheites mehr ein, sobald nach dem Pitch bei den Produzenten die Tür des Sitzungszimmers hinter ihnen zufällt. Zwei typische Vertreter von «High Concept» sind am diesjährigen Sundance-Festival vertreten: Im ersten Fall gehen drei Kids auf einem Sessellift vergessen, der zweite spielt komplett in einer vergrabenen Kiste, aus der sich ein Entführungsopfer befreien muss. Einer hat sich zum Überraschungshit gemausert und seinen Machern hier am Sundance einen Millionendeal eingebracht.
Drei Jugendliche fahren gegen Abend gerade noch ein letztes Mal mit dem Sessellift hoch, als dessen Betrieb eingestellt wird. Die beiden Jungs und ein Mädchen sitzen fest, können weder vor noch zurück, weit und breit findet sich keine Menschenseele mehr (einzige Ausnahme: siehe Clip). Zum Abspringen hängt der Sessel zu hoch, und ein Mobiltelefon tragen die Pechvögel nicht auf sich. Ihnen wird bewusst: Da der Sessellift nur am Wochenende läuft, ist es mit einer einzigen frostigen Nacht im Freien nicht getan. «Frozen» funktioniert nur schon deshalb nicht, weil die drei Sesselkleber derartige Dreckslümmel sind, dass man vom Anton aus Tirol bis Yeti alles auf sie loslassen möchte, was der Berg hergibt. Diese nicht eben einfallsreiche «Open Water»-Variante ist zudem immer wieder nicht nur unglaubwürdig, sondern auch lausig geschrieben. Welch miese Dialoge sich im Dunkel der Nacht auf einem Liftsessel plappern lassen, ist kaum zu glauben.
Rabenschwarz ist nach dem «Buried»-Vorspann erst einmal für geraume Zeit die Leinwand, lediglich jemandes Atmen ist zu hören. Diesmal kein korpulenter Sitznachbar, sondern Ryan Reynolds, der schöne Hollywoodstar aus «Definitely, Maybe». Für den einen oder anderen seiner Filme könnte man ihn durchaus unter die Erde wünschen, nun hat er sich tatsächlich in eine Holzkiste gelegt (Trailer). Mit einem Handy (fies: das Display mit arabischen Schriftzeichen) und einem Feuerzeug ausgestattet kämpft er als Entführter darum, freizukommen, bevor ihm die Puste ausgeht.
Bemerkenswert dabei: Die Filmemacher gönnen dem Publikum keine Verschnaufpause, der Film spielt sich von der ersten bis zur letzten Sekunde im Halbdunkel und in zwei bis drei Kubikmetern Raum ab. Dass dies nur schon visuell kein bisschen langweilig ist und wie sich Drehbuchautor Chris Sparling zwar buchstäblich in eine Kiste schreibt, wie es im Fachjargon heisst, aber die Geschichte dennoch immer vorantreibt, verdient Respekt - und den lukrativen Deal, den sich der 36-jährige Galizier Rodrigo Cortés geangelt hat. Man könnte frotzeln, dass Ryan Reynolds Schauspielerei die eingeschränkte Bewegungsfreiheit entgegenkommt, doch muss ihm diese eindrückliche Leistung unter widrigen Umständen erst mal einer nachmachen. Ob Reynolds zur Belohnung wenigstens die Befreiung aus seinem Grab gelingt? Definitely, maybe.
Busfahrten und Wartezeiten verbringt man in Sundance vorzugsweise mit gespitzten Ohren. Nur so ist mitzukriegen, welche im Festivalkatalog eher verschnarcht klingenden Filme plötzlich zu Favoriten werden. Solches ist dem Dokfilm «Catfish» widerfahren, der inzwischen bei der Mundpropaganda unbestrittene Vorherrschaft geniesst. Der Film handelt vom jungen New Yorker Fotografen Yaniv, der von einem begabten achtjährigen Mädchen kontaktiert wird, das eines seiner Bilder nachgemalt hat. Anfänglich über Facebook, später auch telefonisch freundet Yaniv sich mit der Familie des jungen Talents an und verliebt sich in die erwachsene Schwester Megan, Musikerin und Model. Als er über eine kleine Flunkerei Megans stolpert, wird Yaniv stutzig - und macht eine Entdeckung, die sich wie ein Abgrund vor ihm auftut. Mehr sollte man vorgängig zu diesem fesselnden Dokumentarfilm über archaische Triebe und moderne Phänomene möglichst nicht wissen, dem zugetraut wird, sich einen weltweiten Vertrieb zu sichern - und damit vielleicht auch ein Gastspiel in der Deutschschweiz.
Gleich zwei Storys bietet der «Blick» momentan zum Auftritt Kristen Stewarts in «Welcome to the Rileys» online an. Die Aufregung überrascht nicht, spielt der «Twilight»-Star darin doch ein leichtes Mädchen. Das mag man ganz nach Reizschwelle wahnsinnig spektakulär finden oder nicht, ganz bestimmt aber ist Kristen Stewart hier in Park City (anwesenderweise) mit gleich zwei Filmen im Gepäck einer der Shootingstars. Sowohl «Welcome to the Rileys» als auch «The Runaways» ist gemein, dass Stewart sich darin offensichtlich vom Image des braven Eunuchenliebchens aus den «Twilight»-Kinderfilmen zu entfernen sucht.
In «Welcome to the Rileys» (Clip) verdient sie ihr Geld als Stripperin und Gelegenheitsprostituierte. In dieser Funktion macht die junge Mallory Bekanntschaft mit einem freundlichen Herrn (James «Tony Soprano» Gandolfini), der ihr Vater sein könnte - und der diese Rolle noch so gerne ersatzweise übernimmt. An Kristen Stewart gibts nichts auszusetzen, aber ob sich die blauen Flecken vom Üben an der Stange tatsächlich gelohnt haben? Spanner kommen bei diesem behutsam inszenierten Drama, dem leider jegliches Überraschungsmoment abgeht, jedenfalls nicht auf ihre Kosten. Schade drum.
Dann schon eher bei «The Runaways» (Trailer), dem Biopic über Joan Jett und ihre titelstiftende erste Mädchenrockband. Darin soll es immerhin zu Zärtlichkeiten unter blutjungen Rockerbräuten kommen, wie im Vorfeld gelockt wurde. Nur, lasziv mit Zigarettenrauch beatmet Kristen Stewart in fraglicher Szene ausgerechnet Dakota Fanning. Für diese «Mini Playback Show» einer Rockerbio wurde doch tatsächlich die Klassenstreberin als Skandalnudel besetzt, Dakota Fanning, die von Alkohol allenfalls die Strukturformel kennt und zu der kein Attribut auch nur annähernd so schlecht passt wie «punkrock». Mit einem blauen Auge kommt neben Kristen Stewart, deren Joan Jett bis zuletzt seltsam in den Hintergrund rückt, einzig Nebendarsteller Michael Shannon davon. Seine Rolle eines durchgeknallten Bandmanagers ist zwar ebenfalls ein einziges Klischee, jedoch wenigstens ein vergnügliches. Beim Abspann dieses Filmes, dem über weite Strecken der Erzählfluss fehlt, fühlte sich beim Abspann gerade mal eine Sundance-Volontärin zum Klatschen bemüssigt.
Selber schuld; besser als mit einem Film, den in Sundance nun wirklich jeder sehen will, kann man sich eigentlich gar nicht in Stellung für den Thron des Indie-Lieblings bringen. Die Chance, sich unsterblich zu machen, ist für Kristen Stewart als Vampirznüni letztlich vielleicht doch grösser.
In ihrem Dokudrama «Howl», dem Eröffnungsfilm der diesjährigen Sundance-Kunstschau des bewegten Bildes, widmen sich die Filmemacher Rob Epstein und Jeffrey Friedman dem Dichter Allen Ginsberg und dem Gerichtsprozess, dem dieser Lichtgestalt der Beat-Generation ihr gleichnamiges episches Gedicht unter dem Vorwurf der Obszönität einbrockte. Dabei besteht der Film zu etwa gleichen, ineinander verwobenen Teilen aus dem nachgestellten Gerichtsverfahren und Interviewpassagen - wobei der junge James Franco als Ginsberg auftritt - sowie Auszügen aus dem Gedicht als Animationsfilmsequenzen (auf die Passage, die diesen Blog als Titel schmückt, haben die Reggisseure allerdings verzichtet). Dabei stösst das Drama verschiedentlich an seine Grenzen, wenn auch nie an jene des Anstands (eben). Seine vermeintliche Dramatik bezieht besagter Gerichtsfall einzig daraus, Experten über die Frage befinden zu lassen, ob es sich bei «Howl» um Kunst oder Schund handelt; Mary-Louise Parker, David Strathairn, Jon Hamm, Alessandro Nivola und Jeff Daniels dürfen dabei als Nebendarsteller nur kurz auftreten. In den trägen Interviewpassagen treibt James Franco den das ganze Dokudrama prägenden selbstverliebten Kunstdünkel auf die Spitze. Und so prächtig die gezeichneten Passagen des Gedichtes gestaltet sein mögen, sie stehen letztlich seltsam im Widerspruch zur Verteidigung im Gerichtsfall, die sich gegen den Versuch verwehrt, Poesie in Prosa zu übersetzen. Allerdings wäre ein reiner Animationsfilm, der das gesamte Gedicht abbildet, als Konzept wiederum weit schlüssiger. Das formal unkonventionelle Dokudrama «Howl» ist letztlich ein reines Lifestyleprodukt. Nicht, dass es die Lebensweise Allen Ginsbergs abbildete - jedoch dürfte das Drama dem Lifestyle jener Kreise einverleibt werden, die Allen Ginsbergs Leben und Schaffen sowieso schon verehren. Uns Banausen gibt «Howl» herzlich wenig mit, ausser allenfalls die Erkenntnis, dass nicht nur Charles Bukowski vor den Toren des Dichterhimmels in Erklärungsnot geraten sein dürfte.
Wenig gibt es im Vorfeld über die hier laufenden Filme zu erfahren und nur vereinzelt ist bereits ein Trailer verfügbar. So verlässt der Filmfreund sich denn mitunter auf eine blosse Annahme, welche Aufführung den Besuch wert sein könnte. Beim dänischen «Red Chapel» (Trailer) war die Vorahnung dermassen untrüglich, dass der gestern angekündigte Horrorstreifen «Armless» plötzlich verzichtbar erschien. Was Wunder: Wie kann ein Dok-Film über ein Komikerduo, das für einen Auftritt im Staatstheater nach Pjöngjang reist um das grundsätzlich Böse am Nordkoreanischen Staat mittels stümperhafter Sketches zu entlarven, weniger lustig sein als ein Film über einen Mann, der sich beide Arme amputieren lassen will? Eben.

Tatsächlich ist «Red Chapel» zum Brüllen komisch - aber nicht nur. Aus dem Spass wird Ernst, auch für den Regisseur des Filmes, der offensichtlich nicht mit dem Effekt gerechnet hat, den die Auswüchse des Totalitarismus auf den Film, seine Protagonisten und sich selber haben würde. Beide Komiker sind zwar in Dänemark aufgewachsen, aber in Korea geboren. Dazu ist einer, Jacob Nossell, Spastiker, was nicht ganz ohne Brisanz ist, weil Behinderte im Strassenbild Pjöngjang auf gar wunderliche Art und Weise schlicht nicht vorhanden sind. Als Jacob einen Zusammenbruch erleidet, sieht der Regisseur sich gezwungen, hart mit sich ins Gericht zu gehen. Nutzt nicht er selbst im Stile der nordkoreanischen Regierung den vermeintlichen Kulturaustausch zur Propaganda und macht den behinderten Jacob zur blossen Marionette? Und wie sollen die Spassvögel den Kopf aus der sich jäh schliessenden totalitären Schlinge ziehen?

In unerwartete Tiefen stösst auch «Teenage Paparazzo» vor, ein Dokfilm über den jüngsten Celebrity-Jäger Hollywoods, der gerade mal 13 Lenze zählt. Den Film drehte Adrian Grenier, der Beau aus der Comedyserie «Entourage», der die Beharrlichkeit ebendieses Knirpses am eigenen Leib erfahren hatte. Die beiden freunden sich an und Grenier wagt den Schritt auf die andere Seite der Linse, indem er sich von Frechdachs Austin in die Geheimnisse der Zunft einweihen lässt. In der Umkehr wandelt sich aber auch die Rolle von Austin, der es plötzlich selbst zu einiger Berühmtheit bringt und gar eine eigene Realityshow bekommen soll. Spät erst wird Adrian Grenier bewusst, welch zerstörerischen Einfluss er auf das Leben des Knaben ausübt. Mit «Teenage Paparazzo» ist dem Serienstar ein pfiffiges Porträt einer ungewöhnlichen Jugend ebenso gelungen wie eine pointierte Analyse des Celebritykultes.

Zu Berühmtheit trauriger Art hat es das Subjekt des Dokumentarfilmes «The Tillman Story» gebracht. Ein junger Mann mit allem, was man sich wünschen kann, inklusive eines Millionenvertrags als NFL-Footballstar, meldet sich freiwillig für den Militärdienst und wird im Irak getötet - von eigenen Truppen notabene. Jegliche vorgängigen Abmachungen missachtend, inszenieren die US-Militärs ein publikumswirksames Staatsbegräbnis, nachdem sie die Lügengeschichte eines Heldentodes fabriziert und Tillmans überlebende Kameraden zum Stillschweigen verpflichtet haben. Der Film weckte schon frühmorgens Empörung im Saal über die plumpe Verschleierungstaktik des Pentagon und die Feigheit höchster Amtsträger, die sich nicht mal angesichts harter Fakten zur Ehrlichkeit durchringen konnten.
Nachtrag zu «Splice»: Dieser Link führt zu einem Ausschnitt aus dem ersten Akt dieser modernen Frankensteingeschichte, in der Vincenzo Natali allzu vieles unter einen Hut zu bringen versucht. So löblich die Absicht, in einem Horrorfilm die Beziehungen der Figuren in den Mittelpunkt zu stellen - als dann auch noch Inzest und Kindsmissbrauch ins Spiel kommen, gerät der Film selbst zum Ungetüm. Produziert ist «Splice» allerdings durchaus gekonnt, und dass sich das Hauptdarstellerpaar Adrien Brody und Sarah Polley sich nichts vorzuwerfen lassen braucht, dürfte nicht überraschen.



kulturplatz-Blog mit Christoph Marti, auch bekannt als Ursli Pfister

